1 Kommentar
Ich lade euch herzlich zum gemeinsamen Palmbuschenbinden am Do 26.3.2026 um 17 Uhr bei Susis Pflanzentausch ein! Bitte idealerweise Material (Palmkatzerl, Buchs, Immergrün, Efeu, Zeder, Wacholder, Zwirn, Maschen, Gartenschere) selber mitbringen. Falls nichts vorhanden ist, macht‘s aber auch nichts - komm trotzdem! - Reservematerial vorort. Findet nur bei trockenem Wetter statt! Die Palmweihe ist am Sonntag 29.3.2026 um 10 Uhr in der schönen romanischen Pfarrkirche Schöngrabern. Für Einsteiger vorab zum reinklicken: Wie macht man einen Palmbuschen? Ich freue mich auf Dein Kommen! Der Kräuterbuschen wird in den Tagen vor Maria Himmelfahrt gepflückt, da zu dieser Zeit der Reife- und Wirkungsgrad der Kräuter sehr hoch ist und soll - gesegnet und getrocknet aufbewahrt - Krankheiten und Unheil von Haus und Familie fernhalten. Geeignete und gebräuchliche Kräuter für den Buschen (es sollen zumindest 7 verschiedene sein) sind z.B.: Königskerze (als Mittelstab), Alant, Johanniskraut, Wermut, Wegwarte, Schafgarbe, Beifuß, Rainfarn, Thymian, Salbei, Baldrian, Kamille, Ringelblumen, Getreidesorten…. Wer Lust hat, gemeinsam einen Kräuterbuschen zu binden, ist herzlich eingeladen, am Do 13.8.2026 um 18 Uhr bei Susis Pflanzentausch einen Strauß (bzw. auch mehrere zum Verschenken an andere Kirchenbesucher) zu binden. Bitte verschiedene Kräuter (auch zum Tauschen) und Gartenschere selbst mitnehmen. Bast zum Binden ist vorhanden. Die Kräutersegnung findet zu Maria Himmelfahrt am 15.8.2026 in der Romanischen Pfarrkirche Schöngrabern um 10 Uhr statt. Es wäre sehr schön und festlich, wenn viele in Tracht zur Kräutersegnung kommen! Etwaige Spenden werden für Blumenschmuck und Reinigung in der Kirche verwendet! Ich freue mich auf dein Kommen! Ich freue mich sehr, auch heuer wieder im Rahmen der Tage der offenen Ateliers zu meiner Ausstellung
NATÜRLICHE VERFLECHTUNGEN einzuladen! Achtung: diesmal in meinem Atelier bei mir zuhause, in der Neugasse 18 in Schöngrabern! Ich freue mich sehr auf dein Kommen!!! ...und wer will, kann Schnüre selber zwirnen aus Taglilien- oder Schwertlilienblättern...
Manchmal fragt man sich „Warum bin ich da eigentlich nicht selber draufgekommen???“ Ich liebe ja gezogene Strudel!!! Den Teig selber zu machen ist sooo easy, du brauchst nur 250g glattes Mehl, 125ml lauwarmes Wasser und eine Prise Salz! Na jedenfalls hab ich mir schon oft gedacht, eigentlich wäre es fein gleichzeitig einen pikanten und einen süßen Strudel zu machen… aber nein, den Teig teilen und zweimal hintereinander ausziehen war mir dann doch immer zu umständlich! Bis ich auf Instagram gesehen habe wie jemand Apfel- und Topfenstrudel gleichzeitig macht und einfach die Füllen gegenüber aufträgt und den Strudel jeweils zur Mitte rollt!!! Ohhh!!! So einfach kann das Leben sein!!! Das hab ich gleich ausprobiert mit Zucchini-Erdäpfel-Grünkohl-Strudel und Zwetschgen-Apfel-Strudel! Suuuuper!!! Wieder was gelernt!!! Ist dir das auch schon passiert, das Offensichtliche nicht zu sehen??? Und um nochmal auf den Strudelteig zurückzukommen, ein paar Feinheiten muss man halt beachten, damit es gelingt: den Teig solange kneten bis er geschmeidig ist und sich vom Haken löst, zu einer Kugel formen mit Öl bestreichen und zugedeckt mindestens 1 Stunde rasten lassen. Dann ein Strudeltuch (altes Tischtuch aus Baumwolle, hab ich von meiner Mama mit der Aussteuer bekommen) bemehlen und den Teig darauf vorsichtig ausziehen. Da braucht man halt etwas Geduld, am Anfang wirkt es immer so als würd’s nix werden, aber dann ziiiiieeeht er sich…. wie ein Strudelteig!!! Wie hübsch bist du denn!!!!?! Dieses Muster!!! Diese Farben!!! Ich hab eine kleine Raupe vom Schwalbenschwanz (Papilio machaon) entdeckt! Also ich nehme an, dass es eine ist, sie sollen sich hauptsächlich von den Blüten von Fenchel und Dill ernähren, das würde passen, denn sie ist auf einem Gewürzfenchelstängel gesessen und war da sehr gut zu fotografieren. Immer wieder schön zu beobachten, dass sich in einem überwiegend naturbelassenen Garten sehr viele Insekten und Kleintiere beheimaten und wohlfühlen!!!
Kranz aus dem Topf… Topfkranz… letzte Woche hat mir die liebe Jasmin beim Pflanzentauschen sehr begeistert davon erzählt, dass sie so einen Kranz gemacht hat, wie man das auf Insta so sieht, aus Lavendel und allerhand Staudenschnitt, einfach in einen großen Topf reinlegen und mit Draht umwickeln… und wie schnell das geht und wie super das ausschaut!!! Ja sicher hab ich das auch schon gesehen… und es hat mir immer nur ein mildes Lächeln gekostet… aber weil Begeisterung ja ansteckend ist und im Moment jede Menge Muskateller-Salbei und sonstige Stauden zum zurückschneiden sind… hab ich das jetzt auch probiert! Und es hat mir genauso viel Spaß gemacht wie dir, liebe Jasmin!!! Natürlich habe ich keinen Draht verwendet, sondern eine selbstgezwirnte Schnur aus Rohrkolbenblättern und Segge! Also ganz so schnell war der Kranz nicht fertig, aber schön und groß ist er geworden und es hat mir richtig Spaß gemacht!!!
Freue mich sehr, auch heuer wieder den Goldenen Igel für eine 100% ökologische und naturnahe Gartengestaltung im Jahr 2024 erhalten zu haben!!! Vielen Dank an Natur im Garten!!! Die Plakette wurde im wunderschön gestalteten Ambiente der Gartenbauschule Langenlois von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überreicht! Mein Rudi hat mich begleitet… und der Goldene Igel hat sich mittlerweile zu seinen Artgenossen auf der Weidenhauswand gesellt… …und dann haben wir noch den sehr großzügig und sehr vielfältig angelegten Schaugarten der Gartenbauschule Langenlois bewundert!!!! Wow!!! Großartig und sehr empfehlenswert!!! Weil (Wild)kräuter so wichtig, wertvoll und extrem vielfältig in Vorkommen und Anwendungsmöglichkeiten sind, rufe ich sehr gerne einen Kräuterstammtisch ins Leben, bei dem Erfahrungen ausgetauscht werden und Selbstgemachtes verkostet wird! Jede/r nimmt selber was mit - ideal ist etwas Selbstgemachtes aus Kräutern zum Verkosten oder auch Ideen, Anregungen, Erfahrungen, Fragen etc. Bitte um Anmeldung - max. ca. 10 Personen pro Termin. Freie Spendenmöglichkeit, falls du nicht die Möglichkeit hast etwas mitzunehmen. Findet nur bei Schönwetter unterm Nussbaum im Susis Pflanzentausch-Garten statt! Bitte witterungsgemäß anziehen. Die Termine sind am:
Wie bisher gibt es natürlich meine bereits bekannten und beliebten (Wild)Kräuterworkshops, wozu ich ebenfalls sehr herzlich einlade:
Ich freue mich auf deine Anmeldung!!! Eindrücke vom 1. Kräuterstammtisch:Beim ersten Kräuterstammtisch im Mai gab es selbstgemachte Bärlauchstangerl, Sauerkraut mit vielen Gewürzen, Traubenkirschensirup, Rosenoxymel, Weißdorn-, Brennessel- und Gundelrebentee, Löwenzahnansatz, Nelkenwurzwein, Wermut mit Orangenminze, kandierte Alantwurzel uvm zum Verkosten und viele spannende Gespräche! Vielen Dank an alle, die etwas mitgebracht haben!!! Schön war's! Und sehr interessant!!!
Ob dieser ganz normale Weidenhase wohl in ein paar Wochen zum Osterhasen mutiert??? Wer weiß… na jedenfalls kannst du so einen süßen Hasen beim Workshop „Weidenfiguren flechten“ selber machen, oder eine Katze oder einen Engel… oder… vielleicht fällt dir ja noch was anderes ein…
Die nächsten Termine dazu findest du hier!!!
Möbelproduktion gestartet!!! Von den dicken Drehweidenästen schäle ich im Frühjahr gerne die Rinde ab (kurz nachdem sie antreiben geht das ganz leicht!) und dann erhält man einerseits dekorative helle Äste und andererseits die extrem reißfesten Weidenrinden, die man super weiterverarbeiten kann! Hier hab ich die beiden Komponenten wieder zusammengefügt und eine frauhohe Etagere daraus gemacht! Die geschälten Äste dienen als Grundgerüst und die Weidenrinden habe ich verzwirnt (ja, da braucht man schon Geduld, das dauert…) und drei Weidenkranzerl damit an den Ästen befestigt. Etwaige Astgabeln leisten da als natürlicher Halt gute Dienste! Dann hab ich mit den Weidenschnüren drei Einlegeböden „geloopt“ bzw „nadelgebunden“ (das ist eine uralte Technik… eine Vorstufe zum Häkeln… sehr meditatives slowworking!) und diese Böden dann wieder mit Weidenschnüren an die Weidenkranzerl gewickelt! Das hat sehr gut funktioniert, schaut aus wie aus einem Guss! Soweit so gut, die Etagere war fertig und schön, aber sehr wackelig… deshalb hab ich noch Verstrebungen mit Drehweidenästen eingebaut, die ich auch mit Weidenrindenschnüren befestigt habe… ein bisserl tricky… die vorhandenen Astgabeln waren da wieder sehr hilfreich! Umso mehr freut es mich, dass die Etagere jetzt einen soliden Stand hat und nicht mehr wackelt!!! Fazit: Projekt gelungen!!! Zwar recht zeitintensiv… etwa 3,5 Tage hab ich daran gearbeitet, aber sowas von ökologisch!!! Sämtliche Verbindungen und Verspreizungen sind mit den Weidenrindenschnüren befestigt. Alles Natur - Weide pur!!! Die Etagere dient jetzt als Lagerfläche für getrocknete Kräuter, Blätter und Gräser und soll den noch zu gestaltenden neuen Workshopraum behübschen!!! …und das nächste Möbelstück ist gedanklich schon in Arbeit… Mit meinem fliegenden Weidenengerl wünsche ich euch frohe und gesegnete Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr 2025! Habt eine schöne kreative Zeit und einen Engel an eurer Seite!!!
Aus der Kategorie: Was ich immer schon mal machen/flechten wollte?!?! Einen Rucksackkorb!!! ...Rückenkorb, Buttn, Kraxn, Bucklkraxn... über die treffendste Bezeichnung für mein Flechtwerk muss ich noch nachdenken... naja jedenfalls ist diese abgeflachte Form nicht ganz so einfach zu flechten wie eine runde, aber ich bin zufrieden! Ein bisserl Schwertlilienblätterdeko habe ich eingeflochten und die Tragegurte auch aus Schwertlilienblättern gezwirnt! Fertig! Und happy! Wusstest du dass man Dahlienknollen essen kann??? Das wollt ich schon länger mal ausprobieren... und jetzt beim herbstlichen Ausgraben der Dahlienknollen war es soweit! Ich hab die Knollen zuerst mal roh gekostet... schmecken sehr erfrischen, aromatisch, fast zitronig. Dann hab ich sie gemeinsam mit Butternusskürbis und Erdäpfeln im Rohr gebraten. Die Dahlien blieben deutlich bissfester als das andere Gemüse und auch im gebratenen Zustand sehr geschmacksintensiv und wohlschmeckend! Also einen Versuch war es allemal wert! Aber die restlichen Knollen warten nun im Keller auf den neuen Frühling, nicht auf den Kochtopf! ...und übrigens die Blütenblätter kann man auch essen und sind außerdem super zum Färben geeignet! Na das war schön!!! Herzlichen Dank an die vielen interessierten Besucher meiner Ausstellung "Natürliche Verflechtungen" im Rahmen der Tage des Offenen Ateliers! Es war mir eine große Freude mit meinen Flechtwerken zu veranschaulichen, dass man aus Materialien, die in unserer unmittelbaren Umgebung wachsen, so hübsche, zugleich nützliche und ökologische Kunstwerke herstellen kann! Es konnte auch gleich selbst ausprobiert werden: aus Taglilien- und Schwertlilienblättern wurden schöne Schnüre, Armbänder und Ringe gezwirnt! Großartig habt ihr das gemacht, meine Lieben! Ich freu mich schon aufs nächste Jahr!
Ich lade sehr herzlich zu meiner Ausstellung "Natürliche Verflechtungen" im Rahmen der Tage der offenen Ateliers am 19.+20. Oktober 2024 ein! Im rustikal-idyllischen Presshausambiente unseres Kellers in der Schöngraberner Kellergasse (ca. gegenüber vom Reitstall), jeweils ab 14 Uhr bis mind. 18 Uhr bzw. solange jemand da ist. Wer will, kann gerne steinzeitliche Schnüre aus Blättern oder Gräsern zwirnen (Achtung Suchtgefahr!). Ich freue mich auf dich!!!
Ein duftendes Sommergemälde... diesmal habe ich ein Bild aus Heu mit Rohrkolbenblättern gebunden und sommerliche Blumen und Kräuter mit eingewickelt... so kann man den Sommer nicht nur im Herzen, sondern auch im Haus bewahren!
Das Kräuterbuschenbinden für die Kräutersegnung zu Maria Himmelfahrt ist immer ein besonders schönes und duftendes Erlebnis! Die fleißigen Frauen kommen schwer bepackt mit Kräutern (meine Mama hat besonders viel am Rad aufgeladen, am Gepäcksträger ist auch noch eine Kiste!) und dann wundern wir uns kurz, wer denn all die vielen Kräuter verarbeiten soll... und wieviele Kräuter pro Buschen verarbeitet werden sollen (7, 12, 14 oder einfach soviele wie man will...), aber dann geht's ratz fatz... viele Hände schnelles Ende... im Nu sind vier große Körbe mit den Kräuterbuschen gefüllt und alle sind glücklich! Die Kräuter, die jetzt im Hochsommer die größte Wirkkraft haben, werden am 15.8. zu Maria Himmelfahrt in der Kirche gesegnet, an die Kirchenbesucher verteilt und sollen zuhause aufbewahrt Krankheit und Unheil von Mensch, Haus und Tier fernhalten Ein schöner Brauch! Und in den Raunächten kann man die Kräuterbuschen wunderbar verräuchern!!! |
Kategorien
Alle
AutorFreue mich, meine Gartenbegeisterung mit euch zu teilen und poste hier saisonelle Gartentipps, Deko-Ideen und Rezepte. Falls du Fragen dazu hast, schreib mir einfach! |

























































































































RSS-Feed
