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Freue mich sehr den Goldenen Igel für meine gänzlich naturnahe und rein ökologische Gartengestaltung und Gartenpflege des Schaugartens im Jahr 2023 erhalten zu haben! Er wurde von Landtagspräsident Karl Wilfing auf der Garten Tulln überreicht und flugs bei Susis Pflanzentausch am Weidenhaus befestigt! Vielen Dank an Natur im Garten!!!
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Gestern durfte ich ein Filmteam bei mir im Garten willkommen heißen, das Beiträge für die Natur im Garten-Sendungen auf ORF 2 produziert!!! Die Highlights meines Gartens wurden dabei gefilmt: natürlich der Pflanzentausch und wie (einfach) er funktioniert, der selbstgebaute Lehmofen, in dem ich gestern ein Wildkräuterbrot gebacken habe, meine insektenfreundlichen Totholzobjekte, die Wegerl aus grob geschnittenem Strauchschnitt, das Weidenhaus, die selbstgeflochtenen Zaunelemente und Körbe und natürlich die üppig blühende Pflanzenvielfalt! Die Sorge ob eh genüg blühen wird wenn das Filmteam kommt, war Gott sei Dank unbegründet... naja und interviewt wurde ich auch! Bin schon sehr gespannt, wie das ganze zusammengefügt wird! Zu sehen ist der Beitrag dann in der Natur im Garten-Sendung am So 15.9.2024 um 17:30 Uhr auf ORF2! Schau dir das an!!! Achtung! Der Sendetermin wurde aufgrund der Hochwasserberichterstattung auf So 29.9.2024 um 13:20 Uhr verschoben (Wh am 3.10.2024 um 11:05 Uhr)!!! Die Sendung ist in der ORF-Mediathek noch bis zum 29.3.2025 nachzusehen!
Aus der Kategorie „Was ich immer schon mal machen wollte!?“: Einen Hut flechten! Jetzt war es soweit! Ich habe aus Schwertlilienblättern ein etwa vier Meter langes Band in der Gürtelflechttechnik geflochten und dieses (auch mit Schwertlilienblättern) zusammengenäht. Eigentlich ganz einfach! Verziert habe ich ihn mit einer gezwirnten Schnur aus Taglilienblättern, in die ich Lavendel, Thymian, Rosen, Mutterkraut und Schafgarbe reingezwirnt habe. Für mein Erstlingswerk bin ich zufrieden!!! …und freue mich schon auf den nächsten Versuch… Und nur nebenbei: der nächste Workshop „Bänder flechten mit Blättern und Gräsern“ ist am Fr 13.9.2024 um 14 Uhr! Da geht sich zwar kein Hut aus, aber man kann mal den Grundstein für eine ausgewachsene Flechtleidenschaft legen. Alle Infos dazu findest du hier. Ich freue mich auf deine Anmeldung! Die Kranzbindesaison ist eröffnet! Mit dem Rückschnitt von meinem großen Rosmarinstrauch, Steinklee, Schafgarbe, Klatschmohnkapseln, Lein, Ampfer und verschiedenen Gräsern ist ein wunderbar duftender Kranz entstanden! Sammeln - wickeln - staunen! Die nächsten Termine für die Workshops „Blumen- und Kräuterkranz binden“ findest du hier. Ich freue mich auf deine Anmeldung!
Aus Brennesseln, Vogelmiere, Blutampfer, Kleinem Wiesenknopf und Fenchel sind heute Frühlingsravioli entstanden!!! Volle (Wild)kräuterkraft voraus!!! Herrlich, wenn man wieder draußen ernten kann!!!
Hast du schon mal Löwenzahnwurzeln gekostet? Du wirst überrascht sein, wie hervorragend die schmecken! Angenehm mild, ein bisschen nussig und leicht bitter! Sie können roh oder gekocht verzehrt werden und wenn man so das Wirkungsspektrum durchliest, kann man schon fast sagen, es ist eine Wunderwurzel!!! Sie wirkt harntreibend, entgiftend, leber-und nierenstärkend, antioxidativ und stoffwechselanregend, um nur einiges zu nennen. Der beste Erntezeitpunkt ist genau jetzt! Vor der Blüte! Ich knabbere sie gerne roh bzw streue sie gerne in dünne Scheiben geschnitten über den Salat, koche Tee daraus, mache ein Oxymel oder gestern hab ich welche kandiert (letztes Foto). Klein geschnitten und getrocknet kann man sich einen Vorrat anlegen bzw. einfrieren wäre auch eine Möglichkeit. Na jedenfalls bin ich immer wieder sehr begeistert von dieser Wurzel, man spürt richtig, dass sie dem Körper gut tut! …der Löwenzahnwurzelschnaps, den ich letztes Jahr angesetzt habe, schmeckt übrigens auch fantastisch!
Wenn du mehr über Wildkräuter erfahren willst, oder die kandierten Löwenzahnwurzeln oder Löwenzahnwurzelschnaps verkosten willst, dann melde dich für eine (Wild)Kräuterrunde oder einen (Wild)Kräuterworkshop an. Alle Termine und Infos findest du hier!
Jetzt hab ich doch tatsächlich gerade dieses fleißige Bienchen auf meinen Schneeglöckchen erwischt! Der Frühling lässt grüßen!!!
Mit den aktuell reichlich vorhandenen Tannennadeln kann man allerhand machen (vorausgesetzt man hat welche in bester Bio-Qualität!). Ich habe heute Tannennadel-Oxymel ausprobiert! Ich liebe ja Oxymel (=Sauerhonig)! Ein herrlicher Frischekick und Booster fürs Immunsystem!!! Dafür ca 1 Teil möglichst klein geschnittene Tannennadeln mit 2 Teilen Bio-Apfelessig und 6 Teilen Honig mischen und etwa vier bis 6 Wochen ziehen lassen, dann abseihen. Morgens einen Esslöffel Oxymel in den Tee oder in einem Glas Wasser auflösen und genießen!!! Mmmhhh!!! Super!!! Geheimtipp: in der Salatmarinade macht sich Oxymel auch wunderbar!!! Und die Tannennadeln duften nicht nur herrlich, sondern enthalten auch wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, ätherische Öle und Mineralstoffe die unter anderem immunstärkend, entzündungshemmend und schleimlösend wirken. Aber Achtung: nicht mit der giftigen Eibe verwechseln! Das wollt ich schon immer mal machen: bei den Tagen der Offenen Ateliers teilnehmen... heuer ist es soweit!!! Wenn du Lust hast, meine "Natürlichen Verflechtungen" in Natur zu sehen, dann komm am 21.+22.10.2023 jeweils von 14 bis 18 Uhr in die Schöngraberner Kellergasse (in Rudis Keller, ca. in der Mitte der Kellergasse, mit blauem Transparent gekennzeichnet). Ich werde alle meine (beweglichen) Verflechtungen in schön-rustikalem und typisch weinviertlerischem Presshausambiente ausstellen. Du hast auch die Möglichkeit selber Schnüre aus Tag- oder Schwertlilienblättern zu zwirnen. Du wirst sehen - das bereitet soviel Freude!!! Schau vorbei - ich freue mich auf dich!!!
...und falls du selber was herzeigen willst, das du aus Naturmaterialien gemacht hast, in einem meiner Workshops oder selber zuhause, dann nimm es einfach mit!!! Naturkunstwerke gehören vor den Vorhang!
Alle Paradeiserliebhaber aufgepasst!!! Raritäten-Verkostung am Mo 28.8.2023 um 19 Uhr im Susis Pflanzentausch- Garten!!! Ein lieber Pflanzenfreund bezeichnet sich selbst als „Freak“ in Sachen Paradeiser und hatte die Idee zu dieser Verkostung! Er wird einiges aus seinem Repertoire mitbringen. Seien wir gespannt! Bitte bring auch du deine eigenen Paradeiser-Lieblinge zum Verkosten und Samen tauschen mit! Aber du kannst auch gerne kommen, wenn du keine bzw noch keine Paradeiserraritäten hast! Die Teilnahme ist kostenlos, aber ich bitte um Anmeldung, damit ich ungefähr weiß, wieviele kommen! ich freue mich jedenfalls auf viele Interessierte und einen lebhaften Erfahrungsaustausch!!! Sollte es regnen wird ein Ersatztermin bekanntgegeben. Die Paradeiser auf den Fotos sind aus meinem heurigen Sortiment. Meine Lieblingssorte ist das Orange Ei und die Ananastomate. Wie der grünliche Riesenparadeiser heißt, weiß ich leider nicht mehr, vielleicht kann mir da jemand helfen. Er schmeckt jedenfalls auch wunderbar! ...die Lösung kam promt, es ist ein Ananas noire!!!
Ein Nussschnaps ist schnell angesetzt, wirkt wunderbar als Magenbitter und schmeckt vor allem sehr fein!!! Dafür grüne Nüsse, die noch nicht verholzt sind (jetzt geht’s noch!) vierteln und in ein großes, weithalsiges Glas füllen - etwa 10 Stück Nüsse für 750 ml Schnaps. Dann Kräuter deiner Wahl hinzufügen… ich hab Wermut, Salbei, Eisenkraut, Orangenminze, Ysop und Johanniskraut genommen, einen oder zwei Löffel Honig dazugeben und das ganze mit hochprozentigem Alkohol (ca. 40 Vol%) übergießen. Am Fensterbrett etwa acht Wochen ziehen lassen, abseihen und in Flaschen füllen. Ich übergieße die übriggebliebenen Nüsse dann noch mit Weißwein und lass das Ganze nochmal ziehen - dann hab ich nicht nur Nussschnaps, sondern auch Nusswein, der ebenso herrlich schmeckt! Ach ja… und Geduld ist gefragt: das erstemal gekostet wird traditionell erst zu Weihnachten!!! Je älter, je besser!!! Probier es mal aus!!! Echt krass, die Farbe!!! Ich habe Blütensirup mit Mauretanischer Malve und meiner wunderbaren Duftrose ausprobiert! Nach der gleichen Methode, wie Holunderblütensirup, ganz easy. Die Farbe von diesem Sirup ist einfach unglaublich!!! Wenn man ihn aufspritzt, ist der intensive Farbton halt weg, aber der blumige Duft ist da!!! Hurra!!!
So einen schönen Hirschkäfer hab ich heute unter einer Erdbeerstaude gesichtet! Ein fescher Kerl, gell!?!? Und ob er auch Erdbeeren genascht hat???
Auf mehrfache Anfrage: der Wildkräuterzopf, den ich gerne für die Wildkräuterworkshops mache geht so: einen Germteig wie gewohnt zubereiten mit 500g Bio-Dinkel-Vollkornmehl (am Besten von meinem Bruder @hof_leopold_dick_bio) 500g „weißes“ Mehl 600ml lauwarmes Wasser 1 Würfel Germ 1 EL Salz Den fertigen Teig ausrollen, mit Wildkräuterpesto bestreichen und aufrollen. Für das Wildkräuterpesto verschiedene saisonale Wildkräuter sammeln (z.B. Giersch, Vogelmiere, Brennessel, Schafgarbe, Spitzwegerich, Purpurrote Taubnessel, Gänseblümchen, Hirtentäschel,…) klein schneiden und mit gutem Öl, Salz und evtl. Sonnenblumenkernen oder Walnüssen pürieren. Die Rolle auf ein Backblech legen, der Länge nach aufschneiden und die beiden Hälften verdrehen, sodass ein hübscher Zopf entsteht. Bei 180 Grad C etwa 40 Minuten backen und vor und nach dem Backen mit Wasser bestreichen bzw. auch eine Schale mit heißem Wasser in den Backraum stellen. Viel Spaß beim Ausprobieren bzw. wer einen Meinigen kosten will, der meldet sich einfach zu einem (Wild)Kräuterworkshop an! Die nächsten Termine findest du hier! |
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AutorFreue mich, meine Gartenbegeisterung mit euch zu teilen und poste hier saisonelle Gartentipps, Deko-Ideen und Rezepte. Falls du Fragen dazu hast, schreib mir einfach! |


































































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